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Filme aus Kassel: Kassel-Kino

Die BALi Kinos präsentieren gemeinsam mit dem Filmproduzenten Hubertus Meyer-Burckhardt im Rahmen des Jubiläumsprojektes „kassel-1100“.die Filmreihe „Kassel Kino - Filme aus und über Kassel“. Gezeigt werden Filme, die an Kasseler Schauplätzen gedreht wurden oder an denen Menschen beteiligt waren, die einen persönlichen Bezug zur Stadt haben, es werden die Arbeiten Kasseler Filmemacher und die jüngsten Erfolge der Kunsthochschule vorgestellt.



  • Rosen für den Staatsanwalt

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  • BRD 1959

  • Regie: Wolfgang Staudte

  • Mit: Martin Held, Walter Giller u.a. 97 Min.

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  • Das Kasseler Rathaus wurde 1959 für „Rosen für den Staatsanwalt“ zum Film-Gerichtsgebäude, weitere Drehorte waren die Treppenstraße, der Vorplatz des damaligen Hauptbahnhofs oder die Frankfurter Straße.

  • Der Soldat Kleinschmidt wird von einem Kriegsgericht unter der Anklage des Kriegsgerichtsrats Schramm zum Tode verurteilt, weil er während des Zweiten Weltkriegs zwei Dosen Fliegerschokolade auf dem Schwarzmarkt gekauft hat. Durch einen Fliegerangriff entkommt Kleinschmidt der Exekution. Nun ist der Krieg vorbei, Kleinschmidt kehrt in seine Heimatstadt zurück. Dort trifft er seinen einstigen Ankläger Schramm wieder, der auch im "entnazifizierten" Deutschland Karriere als Oberstaatsanwalt gemacht hat.

  • Das Stadtarchiv Göttingen stellt drei Filmplakate von "Rosen für den Staatsanwalt" zur Verfügung.

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  • Zu Gast: Uschi Schmidt-Lenhard, Staudte Gesellschaft und Werner Baus, Kinomuseum Helsa

  • So., 8. 9., 14 Uhr Gloria Kino

     

  • Tödliches Vertrauen

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  • Deutschland 2002

  • Regie: Johannes Grieser

  • Buch: Timo Berndt

  • mit: Barbara Rudnik, Antje Westermann, Thomas Sarbacher, August Schmölzer, Otto Sander, u.a.

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  • Wuchtig wacht die Herkules-Statue über den Bergpark Wilhelmshöhe: unzweifelhafter Ausdruck eines puren Machtanspruchs, den einst der Landgraf von Kassel damit dokumentieren wollte. Jene Kammern im Berg, die der kühlen Lagerung von Wein und Lebensmitteln während der rauschenden Feste dienten, nutzt heute ein Serienmörder, der seit Jahren die Gegend in Angst und Schrecken versetzt: Hier hält er seine Opfer gefangen, bis er sie scheinbar laufen lässt und dann wie Wild zu Tode hetzt.

  • Mit Kassel, der Heimatstadt von Barbara Rudnik, Otto Sander und Produzent Hubertus Meyer-Burckhardt, hat die Geschichte den perfekten Drehort gefunden.

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  • Zu Gast: Hubertus Meyer-Burckhardt berichtet von den Dreharbeiten in seiner Heimatstadt Kassel

  • Mi. 11. 9., 19 Uhr BALi Kinos



  • Der nordhessische Größenwahnsinn und seine Protagonisten

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  • Der Kasseler Dokumentarfilmer Klaus Stern wird einen exklusiven Einblick in seine Arbeitsweise gewähren und vier längere Ausschnitte aus seinen Filmen zeigen und zu deren zum Teil verworrenen Entstehungsgeschichte erzählen.

  • Weltmarktführer – Die Geschichte des Tan Siekmann

  • Henners Traum: Das größte Tourismusprojekt Europas

  • Versicherungsvertreter. Die erstaunliche Karriere Des Mehmet Göker

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  • Der Filmemacher Klaus Stern ist immer eng an seinen Protagonisten dran ist und hat eine räumliche Nähe zu ihnen. Er beobachtet sie lang und spricht mit vielen Leuten, die etwas mit ihnen zu tun haben.

  • „Stern hat mit einer verklärenden Romantisierung der Provinz absolut nichts am Hut. Vielmehr holt er über seine Figuren, denen Eitelkeit kein Fremdwort ist, regelmäßig globale Entwicklungen und Tendenzen in die Region, wo sie tragikomische Ausformungen erleben. Sterns Filme sind bei allem Erkenntniswert nicht zuletzt ausgesprochen unterhaltsam, da sie sich der inhärenten Realsatire ihrer Stoffe und Charaktere nicht verschließen“. (filmdienst)

  • Exklusiv gibt er an diesem Abend Einblicke in den neuen Mehmet Göker Film, den er gerade dreht. Stern wird einige Szenen aus dem Rohmaterial präsentieren.

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  • Zu Gast: Regisseur Klaus Stern

  • 18 9., 19 Uhr BALi Kino

     

  • Superlative aus Kassel – Erfindungen, Entdeckungen, Entwicklungen „Hollywood an der Fulda“

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  • Deutschland 2012

  • Regie: Jörg Adrian Huber

  • Produktion: Hessischer Rundfunk 

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  • Auf unterhaltsame Weise trägt der Film „Superlative aus Kassel“ so unterschiedliche Dinge zusammen wie das Sicherheitsschloss oder die laterna magica. Ersteres wurde in Kassel von der Firma Hahn entwickelt. Die laterna magica, eine frühe Vorfahrin des Beamers, wurde in Kassel unter Landgraf Karl entwickelt und warf sehr zur Belustigung des Hofes die ersten Bilder an die Wand.

    „Hollywood an der Fulda“, das war Kassel in der Nachkriegszeit, rasante Verfolgungsjagden, dramatische Verwicklungen, tiefe Gefühle. Der Film zeigt Ausschnitte z. B. aus Heinz-Erhardt-Filmen, "Rosen für den Staatsanwalt" oder "Ohne Dich wird es Nacht" die Kassel als Kulisse nutzen.

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  • Zu Gast: Jörg Adrian Huber

  •  Mi. 25. 9.. 19 Uhr BALi Kino

     

  • Produktionen aus der Kunsthochschule Kassel

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  • Oscar Preisträger und Kunsthochschulabsolvent Thomas Stellmach präsentiert seinen Film „Quest“ (Oscar 1997).

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  • Die Trickfilmklasse (Prof. Martina Bramkamp und Prof. Thomas Meyer-Hermann) zeigt:

  • Recently in the Woods - Daniel van Westen (1:03)

  • Nachschlag - Florian Maubach (4:11)

  • Im Rahmen - Evgenia Göstrer (4:56)

  • Hallo, My Name is Sweetmaus - Daniel von Bothmer (1:58)

  • Hidden Track - Elisabeth Zwimpfer (6:36) Gott kommt - Stefan Vogt (2:16)

  • Opa ist der Größte - Maurice Quentin (4:01)

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  • Der Fachbereich Film und Fernsehen (Prof. Yana Drouz und Jan Peters) zeigt:

  • Die Erbauer - Regie: Miriam Steen, 4.40 min

  • Sofia - Regie: Aliaksei Paluyan, 7 min

  • Sechster Sinn, drittes Auge, zweites Gesicht - Regie: Jan Riesenbeck, 15 min

  • zu Gast Thomas Stellmach und Studierende der Kunsthochschule

  • Mi., 2. 10. 19 Uhr BALi Kino

     

  • Nosferatu - eine Symphonie des Grauens: Stummfilm, Deutschland, 1922

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  • Mit Livemusik von Violeta Dinescu

  • Regie: Friedrich Wilhelm Murnau

  • Buch: Henrik Galeen

  • Der Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau verbrachte seine gesamte Schulzeit in Kassel.

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  • Am Montag, 10. Juni 2013, 19.30 Uhr, präsentierte das Gloria Kino in Zusammenarbeit mit "Komponistinnen und ihr Werk" einen Klassiker des Gruselfilms - "Nosferatu". Nach Motiven des Romans "Dracula" von Bram Stoker verfasste Henrik Galeen das Drehbuch für Friedrich Wilhelm Murnaus düsteres Filmschauspiel über einen grauenhaften Vampir, der in Gestalt des Grafen Orlok in einer Kleinstadt Angst und Schrecken verbreitet. Der Film begleitet dieses mystische Wesen mit zitternden Lichtreflexen, lässt es in Zeitlupe agieren, vergrößert seinen Schatten, spielt mit der Angst. Mit "Nosferatu" hat Murnau ein wahres Meisterwerk der Filmgeschichte geschaffen.

  • Musikalisch untermalt wird die Filmvorführung von Violeta Dinescu, die für ihre Kompositionen mehrfach Stipendien, Auszeichnungen und Internationale Preise erhielt.

Zeitpunkt 7. bis 30. September 2013

Ort Gloria Kino, Filmladen, BALI Kino oder Open Air Kino

Ansprechpartner Hubertus Meyer-Burckhardt
E-Mail Öffnet ein Fenster zum versenden einer Mail meyer-burckhardt@polyphon.de
Telefon 040.66885330

Projektpate Sabine Heinemann
E-Mail Öffnet ein Fenster zum versenden einer Mail sabine.heinemann@stadt-kassel.de
Telefon 0561.7872009

Mehr Informationen erhalten Sie hier:

pressemitteilungen

nachschau

Die Filmvorführung des Gruselklassikers „Nosferatu – eine Symphonie des Grauens“ war ein voller Erfolg

Das Gloria Kino war ausverkauft, die Stimmung voller Spannung, und schon ging das Gruseln los: Am Montag präsentierte das Kino am Ständeplatz gemeinsam mit „Komponistinnen und ihr Werk“ Friedrich Wilhelm Murnaus düsteres Filmschauspiel über einen grauenhaften Vampir, der in der unheimlichen Gestalt des Grafen Orlok die Einwohner der Stadt Wisborg in Angst und Schrecken versetzt. Für eine schaurige Atmosphäre sorgte zusätzlich das Trio Contraste (Bukarest), das die Komposition von Violeta Dinescu eindrucksvoll ausführte. Die Veranstaltung war ein Vorgeschmack auf das Jubiläumsprojekt „Kassel Kino“ , das im September richtig durchstartet. Es werden ausschließlich Filme gezeigt, die entweder in Kassel gedreht wurden oder an denen Menschen beteiligt waren, die einen persönlichen Bezug zur Stadt haben.

nachschau kassel-kino

Die Filmreihe startete mit Wolfgang Staudtes NachKriegssatire „Rosen für den Staatsanwalt“, der 1959 zu großen Teilen in Kassel gedreht wurde. Frau Uschi Schmidt-Lenhard von der Wolfgang Staudte Gesellschaft berichtete über Leben und  Arbeit Wolfgang Staudtes, Werner Baus vom Kinomuseum Helsa hatte Fotos der Drehorte in der Treppen- und Königstraße und vom Drehort aus dem Rathaus mitgebracht. So entstand eine lebhaft Debatte über die Stadt in den 50er Jahren.
Der aus Kassel stammende Filmproduzent Hubertus Meyer-Burckhardt stellte seinen 2002 in Kassel gedrehten Fernsehkrimi „Tödliches Vertrauen“ vor. Darin spielt Barbara Rudnik (gest. 2009) eine Kommisarin, die dem Mörder (Otto Sander, gest. Sept. 2013) auf den Versen ist. Meyer-Burckhardt war mit beiden sehr eng befreundet und berichtete über die Arbeit an dem Film und die große Unterstützung die er für seinen Film in Kassel erhalten hatte. Zu Gast war an diesem Abend auch Frank Klaas von der Deutschen Börse, der mit seiner Spende die Finanzierung der Filmreihe ermöglicht hatte.
Unter dem Titel „Der nordhessische Größenwahnsinn und sein Protagonisten“ unterhielt der Kasseler Regisseur Klaus Stern sein Publikum. Stern zeigte Ausschnitte aus seinen Filmen, in denen sich nordhessische Persönlichkeiten mit ihren Projekten teilweise dem Größenwahnsinn nähern und darüber zum Fall geraten. Stern hatte Stefan Schraps, aus seinem Film „Weltmarktführer“ eingeladen. Schraps berichtete von der 2001 pleite gegangenen Fa. Biodata, deren Vizechef er war. Es entwickelte sich eine angeregte Diskussion mit dem Publikum, in der es um die Entwicklung des damaligen „neuen Marktes“ ging, wie aber auch um die persönlichen Erfahrungen nach einer derartigen Pleite. Zum Abschluss des Abends zeigte Stern noch aktuellstes Rohmaterial, das er kurz zuvor bei Mehmet Göker in der Türkei für seine neue Fernsehproduktion über Mehmet Göker gedreht hatte.
Jörg Adrian Huber stellte seine, für den Hessischen Rundfunk  produzierten Filme „Superlative aus Kassel“ und „Hollywood an der Fulda“ vor. Mit dabei war Werner Baus vom Kinomuseum Helsa, der in Hubers Film als kenntnisreicher regionaler Film- und Kinokenner erzählt. Aus der Redaktion Bilderbogen des HR waren die Redakteurin Bettina Schäfer und Lena Schulz gekommen.
Statement einer Zuschauerin:“… was ich heute Abend über Kassel gelernt habe, lässt mich mit stolz geschwellter Brust nach Hause gehen …“
Zum Abschluss der Filmreihe  waren Oscar Gewinner Thomas Stellmach und Studierende der Kunsthochschule zu Gast im BALi Kino. Unter dem Titel „Produktionen aus Kassel“ zeigte Thomas Stellmach seinen Oscar Film „Quest“. Außerdem gab es ein Programm aus den Abteilungen Real-, Dokumentar- und Trickfilm. Die Trickfilmklasse der Kunsthochschule Kassel zeigte die Kurzfilme „Recently in the Woods“ von Daniel van Westen, „Nachschlag“ von Florian Maubach, „Im Rahmen“ von Evgenia Göstrer, „Hallo, My Name is Sweetmaus“ von Daniel von Bothmer, „Hidden Track“ von Elisabeth Zwimpfer, „Gott kommt“ von Stefan Vogt sowie „Opa ist der Größte“ von Maurice Quentin. Zudem präsentierte der Fachbereich Film und Fernsehen die Kurzfilme „Die Erbauer“ von Miriam Stehen, „Sofia von Aliaksei Paluyan“ und „Sechster Sinn, drittes Auge, zweites Gesicht“ von Jan Riesenbeck.

Kommentare (2)

  • 31.08.2013 - 12:27

    der film "superlative aus kassel trägt bei euch den untertitel "produktionen aus der kasseler kunsthochschule". das ist falsch! es handelt ersich ausschließlich um einen film von jörg adrian huber, den dieser für den hessischen rundfunk produziert hat! bitte um korrektur!
    jörg a. huber

    #1 - joerg adrian huber - 31.08.2013 - 12:27
  • 06.09.2013 - 11:10

    Guten Tag Herr Huber,
    vielen Dank für den Hinweis; die Korrektur wurde vorgenommen.
    Freundliche Grüße aus dem Büro 1100

    #2 - Büro 1100 - 06.09.2013 - 11:10
Quest von Thomas Stellmach
Stadt Kassel; Foto: Ideengeber

Wird abwechslungsreich: Das Kassel-Kino zum Stadtjubiläum unter anderen mit dem oscar®gekrönten Film Quest von Preisträger Thomas Stellmach

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Wird abwechslungsreich: Das Kassel-Kino zum Stadtjubiläum unter anderen mit dem oscar®gekrönten Film Quest von Preisträger Thomas Stellmach

Rosen für den Staatsanwalt
Stadt Kassel; Foto: Ideengeber

Auch das Historische kommt beim Kassel-Kino nicht zu kurz: Bei der Sonntags-Matinee wird Rosen für den Staatsanwalt gezeigt

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Auch das Historische kommt beim Kassel-Kino nicht zu kurz: Bei der Sonntags-Matinee wird Rosen für den Staatsanwalt gezeigt

Nosferatu
Filmladen

Am 10. Juni 2013 wird es gruselig im Gloria Kino: Nosferatu von Friedrich Wilhelm Murnau mit Livemusik von Violeta Dinescu

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Am 10. Juni 2013 wird es gruselig im Gloria Kino: Nosferatu von Friedrich Wilhelm Murnau mit Livemusik von Violeta Dinescu

Hubertus Meyer Burckhardt
Stadt Kassel; Foto: Thöner

Der aus Kassel stammende Filmproduzent Hubertus Meyer-Burckhardt stellte seinen 2002 in Kassel gedrehten Fernsehkrimi „Tödliches Vertrauen“ vor.

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Der aus Kassel stammende Filmproduzent Hubertus Meyer-Burckhardt stellte seinen 2002 in Kassel gedrehten Fernsehkrimi „Tödliches Vertrauen“ vor.

Klaus Stern
Stadt Kassel; Foto: Thöner

Unter dem Titel „Der nordhessische Größenwahnsinn und sein Protagonisten“ unterhielt der Kasseler Regisseur Klaus Stern (links) sein Publikum. Stern hatte Stefan Schraps (rechts), aus seinem Film „Weltmarktführer“ eingeladen.

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Unter dem Titel „Der nordhessische Größenwahnsinn und sein Protagonisten“ unterhielt der Kasseler Regisseur Klaus Stern (links) sein Publikum. Stern hatte Stefan Schraps (rechts), aus seinem Film „Weltmarktführer“ eingeladen.

Kasel Kino - Filme aus Kassel
Stadt Kassel; Foto: Harry Soremski

Kasel Kino - Filme aus Kassel, 2.v.r. Hubertus Meyer-Burckhardt

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Kasel Kino - Filme aus Kassel, 2.v.r. Hubertus Meyer-Burckhardt